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Bob- und Rodelbahn
Bob- und Rodelbahn

Einzige Bob- und Rodelbahn „Sigulda“ in den baltischen Staaten, wo nicht nur professionelle Sportler Schnelligkeit und Adrenalin genießen können, denn die Abfahrten in einem Bob sind für jeden Besucher zugänglich.

 

Adresse Šveices iela 13, Sigulda
Koordinaten 57.150837   24.840892
Telefon +371 29185351
e-mail bobtrase@lis.lv
www www.bobtrase.lv

Öffnungszeiten

 

Jeden Tag
9.00 - 20.00

Preis

 

Besichtigung
Erwachsene - 0.60 EUR/per.
Schüler - 0.30 EUR/per.

Fahrt mit dem Bob - 50.00 EUR/per.
Fahrt mit "vuchko" - 10.00 EUR/per.
Fahrt mit "Frosch" - 20.00 EUR
/per.

 

 

Herzlich Willkommen an der Bob- und Rodelbahn „Sigulda“. Diese Bahn ist eine von den wenigen auf der Welt, die für jeden Interessenten zur Besichtigung geöffnet ist. Die Ursprünge von der Bobbahn in Sigulda gehen bereits ins Ende des 19.Jh. zurück, als der Fürst Kropotkins, Besitzer des Landgutes Sigulda unweit des neuen Landgutes eine 900 m lange Bobbahn mit einer Kurve errichtet hat. Die künstlich errichtete Eisbahn in Sigulda war die erste Rennrodelbahn im ganzen Baltikum. Mit der Entwicklung der Bahn wurden aus dem Ausland auch die ersten Bobschlitten eingeführt, nach diesem Vorbild begannen die ortsansässigen  Enthusiasten die Bobe selbst zu bauen. Im Jahr 1911 wurde der Sportklub gegründet, in dem sich die Liebhaber des Rennrodelns und des Bobfahren zusammenschlossen. Bis zum Ersten Weltkrieg haben die Klubmitglieder jedes Jahr in Sigulda Wettkämpfe organisiert, und 1913 wurde auf der Bahn die Bestleistung Rußlands erzielt. Die Bobs waren unterschiedlich groß- angefangen mit Viererboben und beendet sogar mit Zwölferbobs, die eine Geschwindigkeit sogar bis 80 km/h erreichen konnten.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg hat das Bobfahren in Lettland seine ehemalige Popularität nicht mehr erreicht, dafür begann ein rascher Aufschwung des Sportlebens in Lettland nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Wendepunkt war im Jahr 1964, als der Schlittensport auf dem Programm der Olympischen Winterspiele aufgenommen wurde. In der Sowjetunion gab es damals keine spezielle Bahn, deshalb sollte man für deren Bau einen passenden Ort suchen. Die erste Bahn wurde in der Nähe von Cēsis erbaut, und schon 1980 wurde die Rodlerin Vera Zozuļa zur Olympiasiegerin, Ingrīda Amantova errang den 3.Platz. Beide Sportlerinnen starteten damals unter der Fahne der Staatsmannschaft der UdSSR.

 

Lettland kann man als die Heimat des modernen Bobfahren betrachten. Schon vor den Olympischen Spielen in Sarajevo überraschte die Sportwelt ein Bob neuen Stils, erbaut nach den Ideen des Staatsmannschaftstrainers der UdSSR und des Ingenieurs Rolands Upatnieks. 1984 errang der von Zintis Ekmanis pilotierte Zweierbob in Sarajevo die olympische Bronzemedaille. Schon nach vier Jahren- 1988 wurde Jānis Ķipurs an den olympischen Spielen in Kalgari im Wettkampf der Zweierbobs zum olympischen Sieger, aber der von ihm pilotierte Viererbob gewann die Bronzemedaille.

 

Die Bob und Rodelbahn Sigulda mit der künstlichen Eisdecke wurde am 28.Dezember 1986 eröffnet. Die Bahn wurde im Wissenschaftlich- Technischen Zentrum für Sportbauten in Leipzig projektiert, die Bauarbeiten führte eine in Sarajevo platzierte Firma Jugoslaviens durch.

 

Bob und Rodelbahn "Sigulda" ist eine kombinierte Bahn mit künstlicher Eisdecke von internationaler Bedeutung. Die Gesamtlänge der Bahn beträgt 1200 m für den Männerstart und 1000 m für den Frauenstart. Der Höhenunterschied beträgt: 115,5 m für Männer  und 100 m für Frauen. Unter anderem, vom Schauplatz des Männerstartplatzes kann man nicht nur die Bobsleighbahn vom Start bis zum Ziel sehen, sondern auch das Panorama der Stadt und den Urstromtal der Gauja. Die Bahn hat 16 Kurven und  einen 200 m langen Bremsenweg, die maximale Geschwindigkeit kann sogar 125 Stundenkilometer erreichen. Im Jahr 2009 wurde die überdachte Starterbah mit künstlichem Eis eröffnet- sie ist eine der besten auf der Welt. Sie lässt die Sportler sich besser auf die Wettkämpfe vorbereiten und besonders den Startanlauf trainieren.

 

Die Bahn eignet sich für den Ablauf von drei Sportarten- Bobfahren, Rennrodeln und Skeleton. Bobfahren ist eine olympische Wintersportart, Mannschaften von zwei oder vier Sportlern fahren mit speziell erbauten Schlitten- „ Bobs“  - die speziell für diesen Zweck aufgebaute Bahn hinab.

 

Rennrodeln ist eine Wintersportart, wo ein oder zwei Sportler mit speziell konstruierten Schlitten die Bahn hinabfahren. Diese Sportart ist eine der schnellsten, technischsten und höhchstentwickelten Sportarten in Lettland.

 

Die dritte, die neueste Sportart, dessen Vertreter aktiv die Bahn benutzen, ist Skeleton- eine Wintersportart, wo der Sportler,  auf dem Bauch liegend, Kopf voran die Bahn hinabrast.

 

In der Bob- und Rodelbahn "Sigulda" sind Medaillen der Europa-  und Weltmeisterschaften sowie auch olympische Medaillen geschmiedet worden. Mārtiņš Rubenis wurde zum Sportler, der als Vertreter des Staates Lettland die erste olympische Medaille in Wintersportarten errungen hat- 2006 kam der Vertreter des Rennrodelns von den Olympischen Spielen, die in Turin stattfanden, mit einer Bronzemedaille zurück. Seit 2010 kann die Stadt Sigulda sich sicher als eine olympische Stadt nennen, weil gerade Bürger aus Sigulda - die Rennrodler Brüder Šici und der Skeletonfahrer Martins Dukurs auf den olympischen Spielen in Vancouver 2010 die Bronzemedaillen errangen. Auf dem Konto von Martins Dukurs sind auch zwei Weltmeistertitel aus den Jahren 2011 und 2012. Auch von den ersten olympischen Winterspielen der Weltjugend, die im Januar 2012 in Österreich durchgeführt wurden, brachten zwei Medaillen im Schlittensport gerade Sportler aus Sigulda nach Hause.

 

Sie können Geschwindigkeit und Adrenalin genießen, in dem sie mit speziell konstruierten Schlitten die Bahn hinabfahren: in der Sommersaison ist das der Sommerbob, aber im Winter können Sie die Abfahrt mit dem Touristenbob, genannt „Vučko“, ausprobieren. Unvergeßlich wird die Abfahrt mit einem echten Bobsleighbob unter der Führung eines erfahrenen Bobpiloten. Dieses Angebot ist nur Samstags und Sonntags zugänglich.

 

In jeder Saison ist die Bobsleighbahn und Rennrodelbahn Sigulda ein Ausführungsort für internationale und nationale Wettkämpfe, hier wird eine der Weltcupetappen im Rennrodeln durchgeführt, die Bahn wird von den Sportlern aus etwa 20 Ländern für ihre Trainings benutzt, sie schätzen anerkennend die vorbereitete Eisqualität und die Qualität der angebotenen Infrastruktur.    

 

Wir erwarten Sie auf der Bob und Rodelbahn "Sigulda" im Jahr 2015, wenn hier die Weltmeisterschaften im Schlittensport durchgeführt wird.


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