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Die mittelalterliche Burg Krimulda
Die mittelalterliche Burg Krimulda

Burg des Rigaer Domkapitels, gebaut um 1255. Sie war die kleinste der drei Burgen im ehemaligen Gauja-Flusstal. Nach einem Brand im Jahre 1601 wurde die Burg nicht wiedererrichtet.

 

Adresse Krimuldas iela, Sigulda
Koordinaten 57.170241   24.831713
Telefon +371 67971335
e-mail info@sigulda.lv
www www.tourism.sigulda.lv

 

 

Im 13.JH. verwaltete das linke Ufer der Gauja im Gebiet Sigulda der Schwertbrüderorden (später der Livländische Orden), aber das rechte Ufer- der Rigaer Erzbischof. Die Burg Krimulda gehörte dem Rigaer Domkapitel- das war eine gewählte Ratgeberinstitution, zu der zwölf Domherren- die höchsten Geistlichen, gehörten.

Die Burg des Domkapitels Krimulda ist am steilen linken Ufer des Urstromtales der Gauja erbaut- unweit des von dem Liven bewohnten Burgberges und Dorfes Vekmeste. Die Lage der Burg machte sie fast nicht besetzbar- von einer Seite beschützte sie das steile Ufer des Urstromtales der Gauja, von zwei anderen Seiten- das Flüßchen Vikmeste und seine Nebenflüsse in steilen Schluchten. Nur auf einer Seite war ein künstlicher Graben gemacht, eine Zugbrücke führte über den Graben zur Vorburg. Das tiefe Tal des Flüßchens Vikmeste diente als die natürliche Grenze zwischen den ländereien Turaida und Krimulda.

 

Die Burg Krimulda war aus großen Feldsteinen erbaut. Die Dicke der Ringmauer betrug etwa zwei Meter in der Fundamentebene.

 

Die Burg war mehrmals im Mittelpunkt der Gefechte, sie nahm wie an den Kämpfen zwischen dem Livländischen Orden und dem Erzbistum Riga, so auch an den späteren Kriegen in Livland teil. In der Zeit des schwedisch- polnischen Krieges im Frühjahr 1601 wurde die Burg vom schwedischen Heer erobert. Im Herbst desselben Jahres, als sich die starke polnische Armee näherte, wurde die Burg abgebrannt, damit sie nicht in die Hände der Feinde kommt. Nach dem Abbrennen wurde die Burg nicht mehr erneuert.

 

Ihre Bedeutung gewann die Burg in den 60.-er Jahren des 19.Jh. wieder- aber nicht mehr als ein militärer Festungsbau, sondern als ein romantischer Bestandteil des Parks, während der Herrschaft des Baron von Lieven. Gerade hier wurde einer der schönsten Schaupunkten, genannt „Bellevue“, eingerichtet, von dem konnte man sogar sechs, sieben bildhafte Bögen des Flußes Gauja sehen.


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