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Evangelisch- lutherische Kirche von Sigulda
Evangelisch- lutherische Kirche von Sigulda

Im 15 Jh. das erste Mal schriftlich als St. Bertulis Kirche erwähnt. Der Turm wurde von K. Peksens entworfen, der Autor des Altarbildes ist J. R. Tilbergs.

 

Adresse Baznīcas iela 2, Sigulda
Koordinaten 57.162463   24.852347
Telefon +371 67973228
www www.siguldasbaznica.lv
Öffnungszeiten

 

Mai - September
10.00 - 17.00

 

Oktobrer - April
10.00 - 16.00

 

 

Die Gemeinde Siguldas ist schon im Jahr 1225 gegründet. Es haben sich Überlieferungen erhalten, daß ein Jahr später neben der Burg Sigulda auch die erste Kirche erbaut wurde. Es gibt keine Nachrichten über ihr Aussehen, aber die Vermutungen lassen denken, daß sie aus Holz erbaut war. Eine steinerne Kirche wurde erst später an demselben Ort erbaut, sie ist in den Urkunden zum ersten Mal im Jahr 1483 als die Kirche des heiligen Bartholomäus erwähnt.

 

Die Besitzer des Gutes Sigulda- die Familien der Grafen von der Borch, der Fürsten Kropotkins- waren Schutzherren der evangelisch- lutherischen Kirche Siguldas. Dem Vorbild des Vaters folgend, der im Jahr 1854 die Reparierungskosten des Kirchenbodens und der Orgel beglichen hat, hat auch Olga Kropotkina in ihrer Lebenszeit die Kirche und ihre Gemeinde unterstützt. Obwohl Olga Kropotkina nach der Eheschließung in die Rechtgläubigkeit übergeht, setzt sie die Unterstützung der Kirche fort und schenkt das Altarbild des örtlichen Meisters Cīrulis, das Bild ist heutzutage nicht mehr erhalten. Seit der zweiten Hälfte des 19.Jh. befinden sich in der Kirche prächtige Deckenleuchten aus Messing- es kann sein, daß auch sie von Olga Kropotkina geschenkt sind.

 

Nach dem Tod der Schutzherrin hat die Gemeinde im Altarraum der Kirche ein Relief aufgestellt, das aus Marmor der damals berühmte deutschbaltische Bildhauer August Volz geschaffen hat. In der Kirche befand sich auch das Relief  der Schutzherrin Gräfin Eleonora von der Borch- sie war die Großmutter von Olga Kropotkina. Beide Gedenktafeln werden in der Sammlung des Museumsreservats Turaida aufbewahrt.

 

Im Jahr 1930 wurde nach dem Projekt des Architekten Konstantīns Pēkšēns der Bau eines neuen Turmes aus Eisenbeton beendet und im Jahr 1936 wurde das neue Altar mit dem Gemälde von Jānis Roberts Tilbergs „Christus im Garten von Getsemen“ eingeweiht.

 

In der Sowjetzeit, in den Jahren von 1965 bis 1990 war die Kirche Siguldas die einzige tätige Kirche  in weiter Umgebung, sie wurde von den Gläubigen verschiedener Konfessionen besucht.

 

Jeden Tag von zehn Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags ist die Kirche für Besucher geöffnet- hier kann man die Dauerausstellung zur Geschichte der Kirche besichtigen und auch vom Künstler Valdis Atāls aus Knöpfen geschaffene Bilder- „Knöpfemosaiken”. Sie sind herzlich eingeladen, auf den Kirchenturm zu steigen und die Umgebung von oben zu besichtigen.

 

Gottesdienste mit dem Heiligen Abendmahl weden jeden Sonntag um 11.00 Uhr und jeden zweiten Donnerstag um 19.30 abgehalten.

 

Die Kirche Siguldas befindet sich an einem Ort, von dem man sehr bequem das Zentrum des Landgutes Sigulda mit dem Neuen Schloß sowie auch die mittelalterliche Burg Sigulda zu erreichen sind.


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