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Malerberg oder Paradiesberg
Malerberg oder Paradiesberg

Die atemberaubende Aussicht vom Abhang auf das Gauja-Tal wurde von solchen bekannten Malern wie J. Feders, J. Rozentals und V. Purvitis verewigt, so entstand auch der Name des Berges.

 

Adresse Sigulda
Koordinaten 57.174864   24.865852
Telefon +371 67971335
e-mail info@sigulda.lv
www www.tourism.sigulda.lv

 

 

Die Landschaft, die von diesem Steilufer zu sehen ist, haben solche berühmte lettische Künstler wie Jūlijs Feders, Vilhelms Purvītis und Janis Rozentals verewigt- so ist auch der Ortsname- Gleznotājkalns (Malerberg) entstanden.

 

Von dem Gleznotājkalns kann man sogar zwölf Kilometer weit sehen. Über dem Tal sieht man den Turm der Burg Turaida. Die ausdrucksvollste Landschaft bildet das Urstromtal der Gauja und die 80 m tiefer fließende Gauja. Früher glaubte man, daß die Hauptursache der Entstehung des Urstromtales die alten Wasserströmungen vom Eisschmelzen ist, aber es erwies sich, daß sich unter dem jetzigen zu sehenden Tal der Gauja sich ein anderes Tal befindet- viel älter und tief im Gestein des Devon gebildet. Das Urstromtal der Gauja begann seine Entwicklung vor 370- 300 Millionen Jahre, die jetzige Gestalt gewann es vor 12- 13 tausend Jahren, als die Anspülungen des Gletscherschmelzwassers es veränderten. Als an der Gauja  und am Meer noch die Livensprache klang, wurde sie Koivo- Bērzu- Birkenfluß oder Svētupe (der Heilige Fluß) genannt. Im lettischen bedeutete der Name Gauja in alten Zeiten- eine große Menge, Schar- also- der große Fluß. Ihren Lauf auf der Erhöhung Vidzeme beginnend, fließt sie 452 km weit und sie wird der längste Fluß Lettlands genannt. Die Breite des Urstromtales beträgt 1-2,5 km, die maximale Tiefe- 85m. Einen Fünftel des Gauja- Laufes schützt der Nationalpark Gauja. 

 

In alten Zeiten war die Gauja schiffbar und diente als Handelsweg. Gleichzeitig war sie der Grenzfluß zwischen den livischen (finno- ugrisch) und lettgallischen (indoeuropäisch) Ländern. Handelsleute führten verschiedene Waren den Fluß entlang- Hering, Gewürze, Salz, Rüstung, Schmuck. Von den Ortsbewohnern kauften sie Honig, Wachs, Pelze. Bis zur zweiten Hälfte des 20.Jh. wurden in der Gauja Holzmaterialien geflößt.

 

Die Hauptufer der Gauja werden von kleinen Nebenschluchten ausgezackt, in der Umgebung von Sigulda sind an dessen Hängen fünf bis zehn Meter lange und bis vier meter hohe Zutagestreichen aus rötlichem Sandstein des Oberdevon zu sehen.


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