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Das Gebäude ist das einzige sich authentisch erhaltene Beispiel der Kurortbebauung von Sigulda. Es läßt sich die Bebauung der Stadt Sigulda, besonders in der Šveices Straße, zu Beginn des 20.Jh. vorstellen.

Die Šveices Straße war die erste dicht bebaute Straße in Sigulda. Vor dem ersten Weltkrieg gab es in Sigulda 114 Sommerhäuser und Pensionen.

Dieses Holzhaus des Typs Sommerhaus mit angebauten Verandas und Balkons ist Ende des 19.Jh. erbaut. Es ist eine der prächtigsten Pensionen, die die Familie Kropotkins erbaut hat. Im Jahr 1891 wurde im Gebäude eine Apotheke eröffnet, die Räumlichkeiten hat der Apotheker mit Diplom Hugo Fogelis gemietet.

Nach der Agrarreform kam die Grüne Villa in den Besitz von Georg Kropotkins, bis zum Jahr 1939 wohnte hier die Fürstin Maria Kropotkina.

Die Grüne Villa ist ein Kulturdenkmal von staatlicher Bedeutung.