Adresse:
  • Atrodas Siguldā netālu no Sateseles pilskalna, Vējupītes gravas kreisā krasta augstajās klintīs
  • Wegbeschreibung erhalten
Verfügbarkeit:

Eine enge Wandspalte aus rotem Sandstein. Eine Legende erzählt, dass sich während des Schwedisch-Polnischen Krieges der Bauer Peteris in der Höhle versteckt hat.

Charme und den „Geschmack“ eines Bergspaziergangs verleihen dem Urstromtal der Gauja nicht nur der Fluß Gauja mit den steilen Hängen der alten Ufer, sondern auch die tiefen Täler und die Nebenschluchten der Nebenflüße. Das Tal der Vējupīte durchspaltet das linke Ufer des Urstromtales der Gauja, an dessen Ufern sind mehrere beeindruckende Zutagestreichen des Gesteins, kleine Wasserfälle und Höhlen verborgen. Eine von denen ist die Peters Höhle.

Die Peters Höhle hat sich am linken Ufer des Tales der Vējupīte versteckt. Sie ist eine enge, hohe Kluft, die im roten Sandstein der Gauja Suite hoch über dem Wasserspiegel entstanden ist. Die kann man sogar als eine Kreuzung von einer kleinen Schlucht und einer Höhle betrachten. Die Länge der Höhle beträgt 6.3 Meter, die maximale Breite- 2.3 Meter, die Höhe- 6.4 Meter. An der Rückwand der Höhle ist eine Querkluft- sie ist fast 2 m lang und 0,5 m breit.

In einem Reiseführer, herausgegeben im Jahr 1924, wurde prophezeit, daß „mit der Zeit diese Höhle ganz von den Erdstürzen zugeschüttet wird und ihr Ende findet, vielleicht bleibt nur eine kleine Vertiefung übrig“. Zum Glück ist diese Prophezeihung nicht in Erfüllung gegangen, und auch Sie haben die Möglichkeit, die Höhle noch heutzutage zu betrachten. Bis zur Höhle führt eine Treppe und eine Plattform mit Geländer. Die Höhle ist mit mehreren alten Geschichten verbunden. Eine davon erzählt über die Entstehung des Namens der Höhle- in der Schwedenzeit, als der Krieg ausbrach, versteckte sich hier der Bauer Peter, damit er nicht in die Soldaten genommen wird. Eine andere Geschichte erzählt, daß in derselben Schwedenzeit sich in der Höhle der alte Wirt des Grotu Gesindes versteckt hat. Einmal, vom Hunger gequält, hat er am hellen Tage am Pfarrhaus Sigulda in der Mitte der Plünderer mehrere Brotlaibe geklaut, die eben aus dem Ofen genommen waren, und mit bewundernden Geschwindigkeit verschwunden. Die dritte Sage erzählt, daß sich hier vor der Kriegsnot der hiesige Pfarrer versteckt hat, er hat in der Höhle Kinder getauft.

Nehmen Sie in Acht, daß die Höhlen in Lettland unter Schutz stehen- es ist verboten, Inschriften in die Wände der Höhlen zu kratzen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Höhle im Winter besuchen- hier, mit den scharfen Krallen an den Höhlenwänden hängend, überwintern Fledermäuse.

Tags:
höhle Sehenswürdigkeiten